Inklusion in unseren Dojos

Karate
für alle

Bei uns ist jeder Mensch willkommen – unabhängig von seinen Fähigkeiten oder Einschränkungen. Unser Shito-Ryu Karate in Amorbach und Kleinheubach richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

Unsere Haltung

Nicht trotz, sondern mit allem, was jeder mitbringt

Shito-Ryu Karate lebt von Präzision und Anpassung an den eigenen Körper – genau das macht es zu einer Sportart, die sich für sehr unterschiedliche Menschen öffnen lässt.

Individuelles Tempo

Jede Karateka lernt in ihrem eigenen Tempo. Es gibt kein „zu langsam“ – nur den nächsten sinnvollen Schritt.

Angepasste Technik

Kata und Kumite lassen sich in Ausführung, Stand und Bewegungsradius anpassen, ohne die Grundidee der Technik zu verlieren.

Training in Gemeinschaft

Wer bei uns trainiert, trainiert nicht separiert, sondern gemeinsam mit der ganzen Gruppe im Dojo.

Wer bei uns willkommen ist

Verschiedene Ausgangslagen, ein Training

Diese Liste ist nicht abschließend. Wenn deine Situation hier nicht genau beschrieben ist, sprich uns an – wir finden gemeinsam heraus, wie dein Training aussehen kann.

01

Körperliche Einschränkungen

Eingeschränkte Beweglichkeit, Amputationen, Gehhilfen oder Rollstuhl – Techniken werden im Stand, sitzend oder aus dem Rollstuhl heraus geübt.


02

Hörbehinderung

Sichtbare Ansagen, Handzeichen und Blickkontakt statt reiner Kommando-Ausbildung.


03

Lern- und kognitive Einschränkungen

Bewegungsabläufe in kleinen, klaren Schritten – so oft wiederholt, wie es gebraucht wird.


04

Psychische Belastungen

Ein fester Rahmen, feste Gesichter und eine Trainingsstunde ohne Leistungsdruck können Halt geben.


Wie wir Inklusion umsetzen

Von der ersten Anfrage bis zur festen Trainingsgruppe

Shito-Ryu Karate lebt von Präzision und Anpassung an den eigenen Körper – genau das macht es zu einer Sportart, die sich für sehr unterschiedliche Menschen öffnen lässt.

Schritt 01

Persönliches Vorgespräch

Jede Karateka lernt in ihrem eigenen Tempo. Es gibt kein „zu langsam“ – nur den nächsten sinnvollen Schritt.

Schritt 02

Angepasstes Probetraining

Du trainierst mit der regulären Gruppe, Übungen werden so angepasst, dass du sie sicher mitmachen kannst.

Schritt 03

Laufende Abstimmung

Auch danach bleiben wir im Austausch – Bedürfnisse können sich ändern, und das Training verändert sich mit.

Oxana Traiber

Karate-, Selbstverteidigung- & WKF Guardian Girls-Trainerin

Wir sind davon überzeugt, dass die Aussage „Nicht der Körper passt sich der Technik an – die Technik passt sich dem Körper an. Das ist die eigentliche Idee von Kata.“ einen wichtigen Punkt trifft. Gerade weil Körperbau, Beweglichkeit, Kraft und Statur individuell verschieden sind, kann eine Technik, die für einen anderen Menschen „perfekt“ aussieht, für einen anderen ungünstig sind, weshalb man Karate nicht als starres Bewwegungsabläuffe verstehen sollte, sondern als Prinzipien auf den jeweiligen Körper übertragen spollte.